CAIG3J6SCAF258CLCAQA3XN2CAZ02M80CA2N1J93CAMCDRTWCA26MYSVCA5CGAV5CAWL96T1CACL5ED1CA0IOAY7CAONI3HGCATFKZMJCA8S25HXCAX5X8H3CA48THBVCAROCSQFCABPS1WBCAKX7M1G
CAV06C2QCAVIRL1UCAC901L7CAJUZYJZCAL077JDCAAUI7S9CA9GFSALCAFWM0D2CAENOOMWCADMB88WCANU7NPMCAFNNYGJCA1NEFWZCA85WXYMCATXR6E3CA5AAV0PCA1J3KTPCA7XYRH2CAP2AVKF
CABJS48LCA54EF6YCA3JNP4DCAUG85SACATPSDTOCAP864ZPCANW08KQCADI92QACA60R0S1CA6ZM0V7CAAI8U0YCAPXWYRGCA8Z561MCA40O7W4CAZE0K39CAXSBLMPCA3M4ZPNCA5ZWGNVCATS3O6Y images[5]
CAD8ARZ0CAE5X8KMCAUWX1B9CAYSBEYBCA33QBU0CADV4R00CAJRD1VMCA8XUJVDCAQVZGGSCAL4TDAQCA85SHC7CAKUQE75CAC4S6M2CACHHKYICA6X6PLPCAZQO20LCA2K6MCMCA9UL9JVCA5B3P22

Panamericana 2008/2009

Montag, 1.9. - vor der Weiterfahrt noch Besuch einer Grabstätte. Auf dem alten Friedhof
liegt der legendäre Revolverheld und Spieler Doc Holiday. Er ist nicht, wie vermutet
durch eine Kugel, sonder an TBC, erst 37jährig verstorben. Auf der F6, immer
am Ufer des noch jungen Colorado River nach Grand Junction, der Farmerstadt.
Nach Cisco biegen wir in den Scenic Hyway 128 ein. Dieser Weg war nicht geplant.
Wir fuhren ihn als Abkürzung, es war aber das beeindruckendste Teilstück dieser
bisherigen Reise. Sicher ein Vorgeschmack auf den Grand Canyon. Camp in Moab.
 

Dienstag, 2.9. - wir haben Colorado verlassen und sind jetzt in Utah, dem Staat der Mormonen am Rande des Arches National Park. Nach dem Besuch des Visitor Centers sind
wir ab Mittag im Park. Am Spätnachmittag Fußmarsch zum Delicate Arch. Viewpoint und Delicate Arch insgesamt 12 km. Wir warten auf den Sonnenuntergang, da ist er am schönsten
 

Mittwoch, 3.9.- 5 Uhr wecken und Abfahrt ohne Frühstück. Fahrt durch den menschenleeren
National Park in der Dunkelheit, um bei Sonnenaufgang am Landscape Arch zu sein.
Wir haben vom berühmten Reisefotografen Michael Martin eine Aufnahme dieses Arches
gesehen und wir mussten diese Aufnahme haben. Der Arch (englisch Bogen) ist der größte
von über 2000 und hat eine sagenhafte Spannweite von 306 feet (ca 110 m) und wird
bei Sonnenaufgang an der Unterseite angeleuchtet. Die Arches entstanden durch
Witterungseinflüsse und fortwährende Erosion vor über 100 Mio Jahren.
 

Donnerstag, 4.9. - ein Tag zur persönlichen Verfügung. Dieser Tag ist nach einer Zeit intensivster Eindrücke unbedingt notwendig, um wieder aufnahmefähig für neue Dinge zu sein.
Zeit für Internet, Reiseberichte verfassen u n d  Körperpflege.
 

Freitag, 5.9. - Besuch des Canyonlands National Park. Der Canyonland besteht aus drei Teilen. Wir befahren und bewandern den interessanten Teil, den Island in the Sky. Start am Dead Horse Point Overlook, der noch außerhalb von Canyonland liegt. Weiter zum Schaefer Canyon Overlook, Mesa Arch, Green River Overlook, Up Heavel Dome und zum Schluß zum Grand View Point Overlook. Durch die glühende Hitze -  circa 38 Grad Celsius -   war es leicht dunstig. Insgesamt circa 200 km.


Samstag, 6.9.- Fahrt zum nächsten National Park - nach Mesa Verde, dem einzigen NP in den USA, in dem Bauten geschützt sind. Hier haben vor circa 800 Jahren Anasazi-Indianer unter ausgewaschenen Felsvorsprüngen herrliche Lehmbauten errichtet. Die Anfahrt von Moab auf der 163 nach Süden bis Monticello auf der 491 Cortez. Unterwegs Besichtigung des auf der Strecke  liegenden Wilson Arch sowie des Newspaper Rock, welcher mit den aktuellsten Nachrichten in der Indianerzeit versehen wurden. Camp im National Park, wieder auf 2300 m Höhe.


Sonntag, 07.09. - Besichtigung der indianischen Kulturbauten.  Eine schöne Abwechslung nach soviel Natureindrücken. Wir besichtigten das Cliff Palace mit 217 Räumen. Die größte Anlage unter Führung eines Rangers. Sehr schön und interessant. Am Campground treffen wir ein Paar aus Pilsting-Parnkofen - die Welt ist klein.


Montag, 8.9. - nach den Bauten der prähistorischen Indianer geht es über Aneth, Montezuma Creek, Bluff, Mexican Hat durch rote Canyonlandschaften in das Land der Navajos -  ins Monument Valley. Camp im Reservat nahe den bekanntesten Formationen, den "Mittens". Wie Fäustlinge liegen die Sandsteinfelsen in der Ebene. Nachmittags Rundfahrt mit dem Bike auf dem 17 Meilen langen Besichtigungskurs durch die einzelnen Formationen. Abends herrlicher Sonnenuntergang. Wir treffen nette Geographiestudenten aus Bochum, die uns mit deutschem Schwarzbrot versorgen.


Dienstag, 9.9. - Sonnenaufgang nach windiger Nacht, leider bewölkt. Rückfahrt bis Mexican Hat  auf die 95iger bis Hanksville. Eine Fahrt unentwegt durch Canyonlandschaften. Unterwegs Besichtigung des Goosenecks State Park, sowie der Natural Bridges National Monument. Camp in Hanksville - mehrere nette Bekanntschaften.


Mittwoch,10.9. - Tagesausflug in das nördlich von Hanksville gelegene Goblin Valley - Filmkulisse für den utopischen Film "Galaxys". Dort haben Witterungseinflüsse Formen aus Sandstein, Schluff und Schiefer entstehen lassen, die wie Gnome aussehen. Wanderung durch den State Park.

Donnerstag,11.9. - im Visitor Center in Goblin haben wir prähistorische Aufnahmen von Felszeichnungen und Malereien entdeckt, was zu dem Entschluß führte, noch einige Tage in Hanksville zu bleiben und von dort die Stätten anzufahren. Als erstes steht der Nine Mile Canyon auf dem Programm. 250 km einfache Strecke für ein paar in Felsen geritzte Darstellungen (petroglyphs). Der Nine Mile Canyon liegt ca 200 km nördlich von Hanksville. Am Taleingang beginnt eine Wellgravelroad vom feinsten (der Dampster ist im Vergleich der kleine Bruder...). 55 km bis zum Ende; auf halber Strecke ereilt uns ein Unwetter. Wir sind froh, wieder heil herauszukommen, die Straße am Flußlauf wird dann zum Flußlauf. Aber die besten Aufnahmen haben wir bekommen - morgen würden wir es wieder machen.

Freitag, 12.9. - eigentlich wollten wir nach Buchorn, das ca 60 km westlich von Green River liegt, am Donnerstag noch mitnehmen, was aber aus Witterungs- und Zeitgründen nicht möglich ist. Also freitags die gleiche Richtung nochmals bei schönstem Wetter ins Buchorn Flat für diese schönen Felsgemälde.

Samstag, 13.9. - nach einer Zeit intensivster Eindrücke und viel gefahrener Kilometer entschließen wir uns, bis Dienstag, 16.09. in Hangsville zu bleiben. Ein schöner Camp mit allen Möglichkeiten, uns zu erholen.

Montag,15.9. - aus unserem Vorsatz, bis Dienstag zu entspannen wurde leider nichts. am Sonntag früh merkte ich am Getriebeausgang Ölverlust. Das Risiko, weiterzufahren war mir zu groß, so ließen wir uns am Sonntag nachmittag nach Grand Junction, das circa 250 km östlich von Hanksville liegt, hintransportieren - Transportkosten 634 US$. Jetzt, Montag früh erfahren wir, daß die BMW Garage montags geschlossen hat. Wir haben uns in einem Hotel nebenan einquartiert und müssen warten.

Dienstag, 16.9. - nach Aussage der Werkstatt ist die Ursache des Defekts eine kleine Dichtung(seal), die er uns am Mittwoch einbaut. Die Sache wäre dann wieder ok -  hoffentlich, denn ich habe leichte Zweifel an der Kompetenz dieser Harley-Garage, in der sich BMW eingenistet hat. Mal sehen, wie es weitergeht...

Donnerstag, 18.9. - meine Zweifel waren berechtigt. Die BMW - sauber gewaschen, bereit zur Weiterfahrt, noch eine Probefahrt. Das Geräusch, dieses unangenehme, war nach wie vor da.  Der Mechaniker war wegen seiner Fehldiagnose ziemlich frustriert. Das Resultat - die nächste Vermutung, bad gear/defektes Getriebe hat mehrere Tage Aufenthalt in Grand Junction zur Folge. Wir wechselten, um Geld zu sparen, vom Hotel in ein Camp.
Am nächsten Tag um 13 uhr sollte das Bike wieder fahrbereit sein. Die Hoffnung stirbt zuletzt. Ich war gerade in der Werkstatt, sie konnten mir aber noch nicht genau sagen, was los ist. Am Abend Besuch von einer Angestellten der Werkstatt am Camp. Sie erklärt uns kleinlaut, sie seien keine autorisierte BMW-Werkstatt und bekämen kein Getriebe. Ich versuchte sofort, meine Tochter Nicole zu erreichen -sie ist bei BMW beschäftigt - um die Bestellung dieses für uns so notwendige Teil in die Wege zu leiten. Es hätte aber 4 Werktage gedauert, die Teile aus Deutschland zu bekommen. sie waren in USA nicht vorrätig.

Freitag, 19.9. - am Morgen gab die Harley-Disponentin Claudette eine Message am Campoffice für uns ab. Sie hat ein gebrauchtes Getriebe irgendwo in den USA aufgetrieben. Sollten wir mit dem Einbau einverstanden ein, wäre das Bike am Samstagabend wieder fahrberreit. Natürlich sind wir - trotz eines unguten Gefühls - einverstanden.

Samstag, 20.9. - um 11 Uhr holt uns jemand aus der Werkstatt ab, so sagt man. Tatsächlich werden wir auch am Camp abgeholt. Eigentlich wollten wir bis zum Finish unseres Bikes das Weinfest in Grand Junction besuchen. Diese Veranstaltung ist der Grund für die hohen Hotelpreise. Doch wir disponieren um - an diesem Wochenende findet auch ein "Tag der offenen Tür" in der Harley Station statt. Wir werden von Claudette zur Entschädigung für die Unannehmlichkeiten zu Barbecue und Bier eingeladen. Die Band, die spielt, ist by the way ausgezeichnet. Nach dieser Zeit der Anspannung und ohne fahrbaren Untersatz, ist die Freude groß als Phil, der Mechaniker mit erhobenem Daumen von der Probefahrt zurück kommt.

Sonntag, 21.9. - Abfahrt von Grand Junction mit gemischten Gefühlen. Die Strecke geht über die uns jetzt bestens bekannte Strecke Green River, Hanksville in den Capitol Reef National Park. Schöner Camp in der Nähe des Visitor Centers. Das Bike läuft sehr gut. Besichtigung der Petroglyhs und Fahrt auf dem Scenic Drives.

Montag, 22.9. - die SR12 zählt zu den schönsten Panaramarouten des Südwestens. Zerklüftete Tafelberge und Canyons, wohin das Auge schaut. Auf fast 3000 m klettert der Highway über den Boulder Montain zum Bryce Canyon National Park. Unterwegs Besichtigung des Anasazi State Park Museums in Oulder. Bei untergehender Sonne Anfahrt der Overlook Aussichtspunkte.

Dienstag, 23.9. - in aller Früh bei Sonnenaufgang Wanderung über die Fairyland Loops zum "Märchenland". Der 12,9 km lange Weg mit 703 Höhenmetern ist die beste Abwechslung nach einer Woche Nichtstun.

Mittwoch, 24.9. - 7 Uhr morgens Fototermin am Sunricepoint -Sonnenaufgang!
Als nächstes steht der Zion National Park auf unserem Plan. Über den Osteingang durch zwei Tunnels erreichen wir gegen Mittag Springdale. South Campgound Nähe Visitor Center. Am Spätnachmittag noch Wanderung am Virgin River, der diesen National Park durch seine Ausspülungen in den Sandsteinschichten geschaffen hat.

Donnerstag, 25.9. - Wanderung auf dem Angels Landing Trail. Der steile Pfad führt am Ende über einen Klettersteig mit Seilsicherung zum Landeplatz der Engel, einem Plateau mit herrlicher Aussicht über das Tal des Virgin River.

Freitag, 26.9. - jetzt in einer Bücherei in Kanab, auf dem Weg nach Page. Das Bike läuft und läuft!

Freitag, 26.9. - Page, die Stadt am Lake Powell hat im Umfeld einiges zu bieten. Wir beziehen den Wahweap Camp. Lake Powell ist der zweitgrößte Stausee der USA. Der 216 m hohe Glen Canyon staut den Colorado auf 300 km Länge auf.

Samstag, 27.9. - um 9 Uhr Utah-Zeit sind wir in der Paria Contact Station, um eine Permit für einen Besuch der
Wave, einer spektakulären Sandsteinformation zu bekommen. Die Wave teilt sich in einen Nord-und einen Südteil. Der Nordteil ist der meistbegehrte. Es werden täglich fünf Permits (Passierscheine) für den Nord- bzw. Südteil verlost. Von 46 Bewerbern hatten wir Losglück und zogen mit der Nr. 17 die Berechtigung, am nächsten Tag fuer den Südteil. - Freude !! Zur Mittagssonne statteten wir noch dem Upper Antelope Canyon einen Besuch ab. In der Mittagszeit glüht der Fels in den unglaublichsten Erdtönen. Wegen tückischer Springfluten in der klammähnlichen Schlucht ist wieder eine permit mit Navajoführer von Nöten. Kostenpunkt 31 Dollar. Am Rückweg Fotostop am berühmten Colorado Hufeisen, dem Horseshoe Bend.

Sonntag, 28.9. - Einlösung unseres so glücklichen Gewinns vom Vortag.
Dazu eine 50 km lange Anfahrt, dann 28 km  Gravelroad und 15 km lange Sandwanderung. Die schönen Formationen dieses Südteils blieben uns leider verwehrt, da man zu diesen Sehenswürdigkeiten ein Allradfahrzeug mit hohem Radstand benötigt hätte. Eine Entäuschung.

Montag, 29.9. - nach 21.000 gefahrenen Kilometern wollten wir eigentlich zum Grand Canyon. Aber nach dieser gestrigen Entäuschung entschliessen wir kurzerhand, nochmals zu losen. 96 Bewerber. Die Nr.31 war diesmal unser Glücksbringer. Wir freuen uns so richtig auf dieses Highlight.
,

Dienstag, 30.9. - die "Wave" (Welle) liegt im Paria Canyon-North Coyote Buttes circa 70 km nördlich von Page, ziemlich genau an der grenze Utah - Arizona. Ein enger Canyon, durch den sich bei starkem Regen die Wassermassen zwängen. In Jahrtausenden von Jahren haben sich in den weichen Sandstein fantastische Formen und Farben geschliffen. Eine circa zweistündige Wanderung mit genauen Angaben der Rangerstation war Voraussetzung, diesen einmaligen Punkt der Geologie zu finden. Ein absolutes Highlight unserer Reise. Tag zur persönlichen Verfügung. Dieser Tag ist nach einer Zeit intensivster
Eindrücke unbedingt notwendig, um wieder aufnahmefähig für neue Dinge zu sein.
Zeit für Internet, Reiseberichte verfassen u n d Körperpflege.
 

[Home] [Monika & Karl] [Die Tour] [Vorbereitung] [Reiseberichte] [Juni 2008] [Juli 2008] [August 2008] [Sept. 2008] [Okt.2008] [Nov 2008] [Dez 2008] [Jan 2009] [Feb 2009] [März 2009] [April 2009] [Mai 2009] [Juni 2009] [Juli 2009] [August 2009] [Sept.2009] [Okt.2009] [Nov 2009] [Dez 2009] [Jan 2010] [Kontakt] [Links] [Bildergalerie]