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Panamericana 2008/2009

Mittoch, 1.10. - Grand Canyon steht als nächster Nationalpark auf dem Programm. Wir entscheiden uns fuer die South Rim. Ich wollte unbedingt den Bright Angel Trail an einem Tag schaffen. Ankunft über den Hwy 89 - Ortseingang zum Mather Camp.

Donnerstag, 2.10. - Helicopterrundflug im Grand Canyon. 220 US$, der Flug hielt nicht, was er versprach - und trotzem war es ein Erlebnis.

Freitag, 3.10. - 6 Uhr früh, noch vor Sonnenaufgang Abstieg zum Colorado. Es ist strengstens verboten, diesen circa 1400 m hohen  Ab-und Aufstieg (30 km) an einem Tag zu machen. Monika ging bis zum Indian Garden und dann weiter zum Plateau Point; 900 Höhenmeter. Gegen 10:30 Uhr stand ich am Colorado, eine sicher bleibende Erinnerung, in diesem reissenden Ungetüm seine Füsse zu waschen. Mit der Temperatur hatte ich an diesem Tag Glück -
nur 34 Grad celsius. Der Aufstieg dauerte 4 Stunden inklusive Brotzeit im Indian Garden. Es ist sehr beeindruckend, durch 12 Schichten Geologie und 1800 Mio Jahre Geschichte zu wandern. Steter Tropfen höhlt den Stein - dies ist hier hautnah zu spüren. Der Grand Canyon ist der Maßstab für alle anderen Canyons.

Samstag, 4.10. - durch den Ortseingang über Tusayan-Flagstaff und Sedona erreichen wir unseren nächsten Camp  in Page Springs, circa 15 km südwestlich von Sedona. Ein herrlicher Camp am Oak Creek Canyon.

Sonntag, 5.10. - ein gemütlicher Sonntagsausflug am Fort Verde, ein Nationalmonument von Montezuma Castle und Montezuma Well sowie die V-V Petroglyph Site. Gut gelaunt, gute Nachrichten aus der Heimat, unser SV spielt gross auf. Wir erkunden noch einen Teil der geschichtlichen Vorzeit dieses Landes.

Montag, 6.10. - auf der 89a über Jerome, einer alten Westernstadt, nach Ash Fork; vor Seligman in die historische Route 66 bis Kingman. Übernachtung in einem Hotel an der Route 66.

Dienstag, 7.10. - nach Ölaustritt am Lager, Getriebe - Kardan, vorsichtige
Fahrt nach Las Vegas.  Wir wohnen dort im Hotel Luxor, in der Glaspyramide am Vegas-Strip. In der örtlichen BMW-Werkstatt kommt die Diagnose "Getriebe
defekt" für mich nicht überraschend. Nach telefonischer Rücksprache der BMW -Werkstatt bei dem dem Harley-Service in Grand Junction, um die Garantieleistungen zu checken, war es plötzlich nur noch die Dichtung.
Zu allem Überfluss brach mir mein einziger Motorradschlüssel auch noch ab.
-Es wird alles wieder gut-

Mittwoch, 8.10. - als erstes steht die Beschaffung eines neuen Schlüssels auf der Agenda. Diese schwierige Aufgabe bringt einem Schlüsseldienst 276 US$ ein!! Anschließend zurück zu BMW, Auftrag für Kundendienst erteilen.
Für den Rest des Tages Besichtigung Las Vegas. Wir stehen mehr auf historisch gewachsenes und Spiel ist mit Freunden in der Dorfwirtschaft aufregender als an einem anonymen Spielautomaten oder -tisch.

Donnerstag, 9.10. - mein Moto frisch gewaschen und wieder auf Vordermann. Am Nachmittag geht es wieder in die Stadt. Im Hotel, nach genauerer Überprüfung der Rechnung (hätte ich besser vor Ort machen sollen) stellte ich fest, daß unsere vereinbarten Leistungen nicht ausgeführt wurden und der Preis dadurch zu hoch war. Diese Werkstatt ist auf keinen Fall zu empfehlen.

Freitag, 10.10. - wir verlassen Vegas Richtung Death Valley auf der S95 bis  Armagosa Valley, Abzweigung 373 und 190 und durchfahren dieses circa 100 km breite Tal. In diesem Tal liegt der tiefste Punkt Nordamerikas, mit 86 m unter dem Meeresspiegel sowie der heisseste, bis 57 Grad hat man schon gemessen. An diesem Tag hat es angenehme 30 Grad. Das Tal ist heute gut erschlossen und ist mit genügend Trinkwasserreserven im Gepäck ungefährlich. Die Pioniere gaben dem Valley respektvoll den Namen "Tal des Todes". Eigentlich wollten wir am Ende der Westausfahrt einen Camp beziehen, der uns aber nicht zusagt. Wir beschließen, weiter zu fahren. Nach der Überquerung des Towenses Passes kamen wir wie aus heiterem Himmel in einem Sandsturm. Wir konnten uns kaum auf der Strasse halten. Es wurde dunkel, Sand trieb über die Strasse wie bei einem starken Schneegestöber. Die Temperatur fiel innerhalb weniger Minuten von 30 auf 5 Grad ab. Wir sind froh, in Long Pine ein Motel zu finden. In Long Pine, die Stadt, in der viele Westernfilme gedreht wurden, war an diesem Wochenende Filmfestival. Am Abend spielte Livemusik in "Jacks Saloon" bei guter Atmosphäre mit übriggebliebenen Cowboys. Wir spülten uns mit ein paar Pitchers (grosse Biere) den Staub aus den Gedanken.

Samstag, 11.10. - bei Temperaturen um den Nullpunkt, schon wissend, daß uns der Weg nach Westen versperrt ist - der Tioga-, Sonora-, sowie der Monitor- pass sind wegen plötzlichen Wintereinbruchs geschlossen - wählten wir die Route über den noch offenen 2461 m hohen Conway Summit nach Carson City. Der Yosemite Nationalpark konnten wir aus diesem Grund nicht mehr besichtigen. Die Fahrt nach Carson fand teilweise im Schneegestöber statt. Übernachtung in einem Motel an der Main Street.

Sonntag, 12.10. - Es ist kalt in carson city -5 grad am morgen. Wir umfahren den Lake Tahoe, den hoechstgelegenen Bergsee der USA, auf 1900m  an der Sued- und Westseite.
Wir begeben uns auf die 89 nord bis Tmain. Ab Tmain Junction 36 fuehrt der 36 west ueber red Bluff bis zur alten 101. Eine sehr schoene, kurvenreiche Fahrt bei herrlichem wetter = 647 km.
Motel in Fortuna an der 101.

Montag, 13.10. - bevor wir den Humboldt Redwoods Statepark anfahren, gehen wir noch auf die 211 und besichtigen alte viktorianische Bauten des vorletzten Jahrhunderts in den Ortschaften Ferndale, Capetown und Honeydaw. Den Humboldt SP durchfahren wir von Nord nach Süd  auf der "Avenue der Giganten". Die Giganten sind Redwoods (Bäume), 2600 Jahre alt, bis zu 100 m hoch und mit bis zu 6 m Durchmesser. Nur noch einen kleinen Restbestand an der Pazifikküste konnten Naturschützer vor den Holzfällern retten.
Ab Legget auf dem bekannten Küsten-Highway No. 1 Mendocino. Bekannt durch einen Hit der 60er Jahre. Camp am Meer.

Dienstag, 14.10. - über Manchester, Bodega Bay bis Stinson Beach. Camp im Tamalpais State Park, circa 500 m über dem Meer, 20 km nördlich von San Francisco.

Mittwoch, 15.10. - die erste Fahrt über die Golden Gate Bridge. Nach Besuch in der BMW-Werkstatt in Frisco, Bryant Street (eine sehr gute Werkstatt), in der die restlichen Reparaturarbeiten von Las Vegas vollendet werden - erste Erkundung der Stadt.

Donnerstag 16.10. und Freitag 17.10. - Besichtigung der wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Stadt. Elegante viktorianische Häuser, die nach dem Erdbeben von 1906 erbaut wurden.
Union Square und Market Street - da pulsiert der Handel, die Geschäfts- und Finanzwelt.
Fishermans Wharf mit Touristenviertel. Fahrt mit dem Wahrzeichen der Stadt, den gut 100 Jahre alten Cable Cars. Chinatown mit acht Straßenzügen sind das Zentrum der größten chinesischen Siedlung Amerikas. Sausalito am Frisco Bay. Spaziergang auf der Golden Gate und noch vieles mehr - eine weltberühmte Stadt mit einer grandiosen Lage und dem Flair einer Kleinstadt. Übernachtungen in einer Jugendherberge in der Mason Street -Down Town-

Samstag. 18.10. - wir verlassen die Stadt südlich auf dem Hwy 101 ins Silicon Valley, dem legendären Hightech-Zentrum Kaliforniens. Nächster Stop: Santa Cruz, ein typisches kalifornisches Strandstädtchen mit schönen Häusern an den Klippen. Am Meer Besuch von Tante Anna, die Tante einer Freundin - eine nette Abwechslung. Camp im New Brighton State  Park.

Sonntag, 19.10. - es geht weiter auf dem Pacific Coast Hwy nach Monterey, Carmel, Big Sur, San Simeon bis Morro Bay. Camp am Strand in Morro Bay State Beach.

Montag, 20.10. - Fahrt nach Santa Barbara, der "Königin der Missionen", mit denen die Spanier das Land zwischen San Diego und Somona überzogen. Camp circa 20 km südlich in Carpinteria State Beach an der kalifornischen Riviera.

Dienstag, 21.10. - Besichtigung von Santa Barbara, die nach dem Erdbeben von 1925 im spanischen Missionssstil erbaut wurde. Eine erwürdige Mission mit einem Stadtkern von Arkaden, Rundbogenfenstern und wuchtigen Türmen. Alle Häuser sind mit Terracottaziegeln bedeckt.

Mittwoch, 22.10. - Fahrt nach Los Angeles, dem Stadtmonster. 18 Millionen Menschen leben und arbeiten hier. Bis zu zehnspurige Autobahnen (freeways)schleusen den Verkehr durch LA. Das Bruttosozialprodukt dieser einzigen Stadt ist so hoch wie
das von ganz australien. Motel am Manhattan Beach.

Donnerstag, 23.10. - über Beverly Hills, dem Sunset Boulevard, der noblen Wohnstadt der Stars westlich von Hollywood. Elegante Villen gibt es zu sehen. In Hollywood selbst haben wir nur Man's Chinese Theatre, die Hand- und Fußabdrücke am Gehsteig des Hollywood Blvd sowie die eingelassenen Sterne mit den Namen der Stars besichtigt. Wir verlassen diesen Ort der Kreativität und Schaffenskraft auf diesen mehrspurigen Highways durch LA Downtown (Innenstadt) in Richtung Süden - San Diego Freeway. Camp in San Carlsbad State Beach.

Samstag, 25.10. - Anfahrt zum Koa Camp in Cula Vista San Diego. SD, die zweitgrößte
Stadt Kaliforniens sowie Grenze zu Mexico. Treffen mit Rolf und Richard, mit denen wir bis zum Yellow Stone NP unterwegs waren. Übereinkunft, das Teilstück bis Panama gemeinsam weiterzufahren.

Sonntag, 26.10. bis Montag, 03.11. - Aufenthalt in San Diego,  der ersten Mission der Spanier. Besichtigung der Stadt, Besorgung neuer Reifen, Ventile kontrollieren lassen, nicht mehr benötigte Reiseliteratur nach Hause senden, kleines Reisenotebook besorgen und vieles mehr.

Kurzes Resümee unserer Reise durch den Westen der USA - dieser Teil der USA ist bedeckt mit außergewöhnlich schönen Nationalparks. Die Reisezeit war optimal gewählt, so lag die durchschnittliche Tagestemperatur bei 20 - 25 Grad Celsius. Die Nächte waren bis auf die hochgelegenen Nationalparks sehr angenehm. Wir haben in den bis jetzt zurückgelegten 27.000 Kilometern nette, hilfsbereite Menschen kennengelernt. Meine BMW hat zuverlässig die ihr gestellten Aufgaben bewältigt. Bis auf ein - ich nenn es mal “Verschleißteil” - blieb sie schadensfrei. Sie hat auch eine Menge zu tragen. Es ist aber auch nicht zu übersehen, daß dieses Land, subjektiv betrachtet, momentan Probleme hat. Wir sehen Menschen, die Mülltonnen nach Essen durchsuchen. Auch viele Privathäuser stehen zum Verkauf. Aber ein sicheres Land, in dem es sich schön reisen läßt.

 

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