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Panamericana 2008/2009

Sonntag, 01.03.09 - Copan ist mit Palenque und Tikal auf eine Stufe zu stellen, eine der größten Attraktionen der Mayawelt. Ein amerikanischer Forschungsreisender hat diese vom Urwald zurückeroberte Ruinenstadt - sie blieb von den Spaniern unentdeckt -  für 50$ erworben. Wir können uns wieder einer deutschen Reisegruppe anschliessen. Neben den vielen Tempeln und Inschriften gibt es auch ein hervorragendes Museum mit den besten Steinmetzarbeiten zu besichtigen.

Montag, 02.03.09 - es hat die ganze Nacht trotz Trockenzeit geregnet. Bei trübem, aber trockenem Wetter gehts über La Entrada, Santa Rosa de Copan nach Gracia, einem der nettesten Städte von Honduras. Hier leisteten die Indios unter ihrem Anführer Lempira den spanischen Invasoren tapfer, aber letztendlich erfolglos, Widerstand. Zu seinem Andenken ist die hondurianische Währung nach ihm benannt.

Dienstag, 03.03.09 - auf teilweise schlechter Strecke über La Esperanza, Siguatepeque, Comayagua gehts nach Tegucigalpa, der Hauptstadt von Honduras. Die Stadt liegt auf auf circa 900 m und ist in die westhondurianische Gebirgswelt eingebettet. Das Höhenklima ist angenehm und läßt vergessen, daß man in den Tropen ist. Unterkunft in einem Chinesenhotel im Zentrum der Stadt mit circa 1 Mio Einwohner.

Mittwoch, 04.03.09 - Tegoucigalpa präsentiert sich als geschäftige Stadt, die etwas fremd und chaotisch wirkt. Schon nach kurzer Zeit entdeckt man die Reize der Stadt sowie die Freundlichkeit der Bewohner. Wir besichtigten neben den Kirchen am Park Central auch noch den Picacho Berg mit Aussichtsmirador, einer Christusstatue. Dies macht einen 8 km langen Fußmarsch mit Rückwanderung von Nöten.

Donnerstag, 05.03.09 - durch herrliches Hochland gehts nun Richtung Süden nach Choluteca. Bei Jicaro Galan kommen wir wieder auf die von El Salvador kommende Traumstrasse der Panamericana. Der Knotenpunkt Choluteca liegt in einem der ärmsten Gegenden des Landes. Es ist ungewöhnlich heiss - 35 Grad und schwül.

Freitag, 06.03.09 - bei Guasaule gehen wir über die Grenze nach Nicaragua. Die Fahrt, immer der zentalamerikanischen Vulkankette entlang, über Chinandega bis Leon. Leon, 1610 bei einem Vulkanausbruch komplett zerstört und am heutigen Standort neu errichtet, ist die zweitgrößte Stadt von Nicaragua. Unterkunft im Hotel Europa.

Samstag, 07.03.09 und Sonntag, 08.03.09 - Besichtigung dieser Kolonialstadt.
Leon ist natürlich auch, wie alle von den Spaniern gegründeten Städte eine Stadt der Kirchen. Die Basilika ist die größte im gesamten lateinamerikanischen Teilkontinent. Auch die erste Universität von Zentralamerika hat hier ihren Standort. Leon rühmt sich, die toleranteste und weltoffenste Stadt des Landes zu sein. Die Temperaturen bewegen sich momentan zwischen 35 und 37 Grad Celsius, so ist ein Aufenthalt im Freien nur vormittags möglich.

Montag, 09.03.09 - auf der Strecke nach Granada, unserem nächsten Ziel führt diese
circa 26 km zuerst am Lago de Managua entlang, um dann bei Managua, der Hauptstadt von Nicaragua wieder in die Panamericana zu münden. Auf dem Weg ein kurzer Abstecher nach Leon Viejo, der alten Hauptstadt, die auch bei einem Erdbeben zerstört und heute
nur noch als Fragmente zu sehen sind. Immer begleiten uns Vulkane mit einer gleichmäßigen Kegelform, wie man sie nur in Nicaragua findet. Granada, das mit 160 000 Einwohnern touristische Zentrum des Landes liegt am Lago de Nicaragua. Dieser See, sechzehn Mal größer als der Bodensee, ist der einzige Süßwassersee weltweit, in dem Haie beheimatet sind. Die Stadt selbst hat mit ihren engen Gassen, grünen Innenhöfen und der niedrigen Bauart die Atmosphäre der Kolonialzeit in die Gegenwart retten können.

Dienstag, 10.03.09 - Besichtigung der Stadt mit einer Kutsche. Sehr schöne Kirchen, vor allem die La Merced hat uns sehr gut gefallen. Das Konvent de San Francisco ist die erste Klostergründung von Zentalamerika. Die Stadt wurde ebenso wie ihre große Gegenspielerin Leon 1524 gegründet. Schönes Hotel, in dem auch einige nette Deutsche zu Gast waren.

Mittwoch, 11.03.09 - es geht zurück zur Traumstraße, die in Zentralamerika Carretera Interamericana genannt wird. Noch ein kurzer Abstecher nach Leon Viache, der alten Hauptstadt Nicaraguas, es sind nur mehr einige Fragmente zu sehen, auch diese Stadt fiel einem Erdbeben zum Opfer. Bei Rivas-San Jorge setzen wir mit der Fähre zur Insel Ometepe über, die im Lago de Nicaragua liegt. Die Insel ist die größte in einem Binnensee weltweit. Die 30 000 Bewohner bestreiten ihren Lebensunterhalt mit Kaffeeanbau, Obst und Gemüse sowie Einnahmen aus dem immer stärker aufkommenden Tourismus. Der See selbst ist der einzige Süßwassersee, in dem Haie beheimatet sind. Die Insel ist eine reine Vulkaninsel und besteht aus zwei Vulkanen. Die Überfahrt dauert bei gutem Seegang eine Stunde. Zur Finca Magdalena, unserer Anlaufstation, die gegenüber unseres Anlegehafens liegt, ist es auf teilweise guter Straße nochmal eine Stunde. Die Finca hat sich neben Kaffeeanbau auch eine zweite Einnahmequelle, den Tourismus geschaffen.

Donnerstag, 12.03.09 - am frühen Morgen bewandern wir den im Nebelwald liegende Vulkan Madera. Aber nach circa 2/3 der Strecke sind der Weg und die Sicht so mi-
serabel, daß wir aus Sicherheitsgründen den Rest dem Nebel überlassen. Neben dem Geschrei der Brüllaffen gibt es noch Petroglyhen aus vorkolumbischer Zeit zu sehen.
 

Freitag, 13.03.09 - wir sind nun, seit wir in Vancouver am 13.06.08 gestartet sind, neun Monate, also die Hälfte unserer Reise unterwegs. Wir verlassen die Finca dieses kleinen Paradieses auf Ometepe, bevor wir die Insel mit der Fähre wieder verlassen, statten wir Altagracia , wo eine vergessene Kultur in Stein gehauene Menschen mit Stierkopfdarstellungen hinterlassen haben. In San Juan del Sur, einem bekannten Travellertreff an der Pazifikküste ist unsere letzte Anlaufstation in Nicaragua.

Samstag, 14.03.09 - heute steht ein weiterer Grenzübertritt auf dem Programm. Wir verlassen dieses herrliche Land Nicaragua und reisen bei Penas Blancas nach Costa Rica ein. Schon von weitem laufen uns Halbwüchsige entgegen, bieten ihre Dienste als Schlepper für eine Gebühr von 20 $ an. Sie erledigen den unangenehmen Schreibkram, holen sich da einen Stempel, dort eine Genehmigung ... Nach deren Aussagen ist es schier unmöglich, ohne ihre Hilfe über die Grenze zu kommen. Wir haben es bis jetzt immer ohne geschafft, da wir der Meinung sind, dass die Erfahrungen eines Grenzübertritts eine Reise bereichern- aber heute war es wirklich ein wenig anders. Statt der üblichen Stunde benötigten wir volle drei! Wir stellten uns schon mal an der falschen, 50 m langen
Warteschlange für Buseinreisende an. Es war einfach nicht unser Tag. Die Grenzer sind allesamt freundlich und sehr hilfsbereit. Bei Liberia biegen wir zum Pazifik nach Playa del Coco, einem alten Fischerdorf mit einem breiten vulkanisch schwarzen Sandstrand ein.

Sonntag, 15.03.09 - Sonntag ist der Tag der Erholung, denn so eine Reise ist nicht nur Vergnügen, sondern manchmal richtige Arbeit. Wir verbringen solch freie Sonntage mit Erledigen von persönlichen Dingen. Auch ein Kirchgang steht manchmal auf dem Programm.


Montag, 16.03.09 - es geht zurück bis Liberia, auf der Panam nach Canas über Tilaran die letzten 40 km Piste bis Santa Elena. Santa Elena ist Ausgangspunkt für viele Wanderpfade des Santa Elena sowie Monte Verde Naturschutzreservat.

Dienstag, 17.03.09 - als Besichtigungspunkt wählen wir den sogenannten Skywalk über acht Hängebrücken über den Nebelwald nahe dem Santa-Elena-Reservat. Die Anfahrt mit dem Bus kostet für diesen Pfad 25 US$. Er führt durch die 40 m hohen Baumkronen. Nebelwald, in höheren Lagen fangen sich die Wolken, hüllen den Wald in feinen Nebel, so wird vielen pflanzen das Überleben ermöglicht. Moosbewachsene Äste, Orchideen, Farne und unzählige Pflanzen ohne Bodenwurzeln können so wunderbar gedeihen. Solche Wälder beheimaten auch ganz seltene Tier- und Vogelarten.

Mittwoch, 18.03.09 - es geht die Piste zurück bis Tilaran, weiter zum 40 km langen Arenalsee, um diesen herum, immer der Uferstraße entlang bis nach La Fortuna de San Carlos. Dieser Ort ist Besichtigungspunkt für den noch aktiven Vulkan Arenal. Aus dem Schauspiel der glühenden Lavabrocken, die der Vulkan Tag für Tag in den Nachthimmel schleudern sollte, wurde wegen eines behangenen Himmels leider nichts.

Donnerstag 19.03.09 - morgens um 7:30 Uhr Abfahrt zum nächsten Vulkan, dem 2704 m hohen Poas. Die Anfahrt durch die zentale Hochebene, begrenzt durch Gebirgszüge, Berge und Vulkane. 20 US$ Eintritt, ein kurzer Fußmarsch zum Kraterrand, an dem man aufgrund des aufsteigenden Nebels nichts weiter sah als den Kraterrand selbst. Weiterfahrt nach Cartago, der ältesten und früheren Hauptstadt des Landes. Auch sie wurde sechsmal durch Erdbeben zerstört. Sehr schöne Basilika, in der viele Gläubige erkrankte Organe in Miniaturform opfern und um Heilung bitten.

Freitag, 20.03.09 - mit dem Linienbus fahren wir nach San Jose, der Hauptstadt des Landes. Ein Spaziergang mit Kaffeepause in der Fußgängerzone, wieder Rückfahrt mit dem Bus.

Samstag, 21.03.09 - früh am Morgen stehen wir am Eingang des 3432 m hohen Vulkans Irazu. Vom Gipfel dieses Vulkans sieht man in aller früh beide Weltmeere, den Pazifik und die Karibik. Der freundliche junge Mann an der Kasse meinte aber, morgen wäre es günstiger, da heute schlechte Sicht herrsche. Ein feiner Zug von ihm, denn er hätte uns auch die 20$ Eintritt abknöpfen können. Weiterfahrt an die Karibik. An der Hafenstadt San Puerto Limon vorbei, werden wir einige Tage in Cahuita bleiben und ein ungezwungenes Leben mit Bob Marley einatmen.

Montag, 23.03.09 - eine Wanderung im Cahuita-Nationalpark sollte lt. Reise-
führer einer der schönsten des Landes sein. Wir konnten ein paar Brüllaffen beobachten.

Dienstag, 24.03.09 - nach ca. 50 km immer der Karibikküste entlang bei Sixaola
der nächste Grenzübertritt - es geht nach Panama. Der Grenzübergang selbst ist eine alte Eisenbahnbrücke
einer längst stillgelegten Linie. Um sie für Fahrzeuge befahrbar zu machen, wurden einfach neben den Schienen
auf die Schwellen links und rechts zwei Bohlen als Tragfläche gelegt. Ungefähr auf halber stecke merkte ich,
dass die seitlichen Fangzäune fehlen - ab diesem Zeitpunkt wurde das Moped geschoben!!! Immer der Küste entlang bis Chiriqui Grande üeber die Cordillera de Central, dem Gebirge, dass sich durch ganz Zentralamerika zieht. Eine herrliche Fahrt bis David, der ersten größeren Stadt an der Panamericana in Panama. Sehr heiß, wir bleiben zwei Nächte.

Donnerstag, 26.03.09 - es ist unmöglich, bei diesen zur Zeitherrschenden Temperaturen, so um die 35 Grad Celsius mit hoher relativer Luftfeuchtigkeit sinnvolle Besichtigungen zu starten. Also gehen wir auch wieder einem
sehr gutem Tipp unserer Tiroler Freunde folgend, zum auf ca. 700 m liegenden El Valle. wir bleiben auch hier zwei Tage und machen eine Wanderung zu den dortigen Felszeichnungen.


Samstag, 28.03.09 - Freunde nehmen uns mit zu einem Australier, der seine Seilschaft, um eine Durchfahrts-
genehmigung durch den Panamakanal zu bekommen, auf mind. Vier Mann vervollständigen muss. Natürlich nehmen wir diese Gelegenheit war.

Sonntag, 29.03.09 - frühmorgens fahren wir nach Colon, der größten Hafenstadt an der Karibik und fahren mit Frank, dem Australier, der ursprünglich ein Holländer ist, zwei Tage durch den Kanal. Eine hochinteressante Angelegenheit, die Funktion dieser einmal riesigen Baumaßnahme kennenzulernen. Ankunft in Balboa, dem Yachthafen von Panamacity am Montagabend.

Dienstag, 31.03.09 - nun geht es Schlag auf Schlag. Vier Uhr morgens aufstehen, ein Taxi lotst uns durch die Stadt, denn um fünf Uhr geht's schon weiter zu einem Segeltörn, den wir noch schnell am Samstag gebucht haben.
Wir werden von Carti, im Golf de San Blas, lossegeln. Bis dahin sind es nochmals ca 120 km, davon 40 km Piste,
gut dass Monika auf einem Allradtransport anfuhr, denn mit Beifahrer wäre dieser Teil der Fahrt - jedenfalls für mich - nicht machbar gewesen. Es war auch ein Fluss mit 60 cm Wasserstand zu durchfahren. Schade, dass kein Kameramann oder Fotograf vor Ort war.

 

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