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Panamericana 2008/2009

Donnerstag, 30.04. – Samstag, 02.05.09 - auf der S 45 gehts nun etwas verzögert nach San Agustin, dem mystischem Ort, wo in prähistorischer Zeit in einer herrlichen Landschaft eine Hochkultur ihre toten bestatteten. Die großen Steingräber der Stammesältesten
werden von unterschiedlichen, aus Stein gehauenen Figuren bewacht. Als die Spanier ins Land kamen, war die Kultur bereits untergegangen, so wurden sie auch erst im 18. Jahrhundert entdeckt. Die Anlage gehört zu den wichtigsten archäologischen Stätten des Kontinents. Übernachtung im Hostal Cambi. Wir bleiben drei Tage, an denen wir die in der Umgebung verstreuten interessantesten Plätze besichtigten. Die Besichtigungsorte liegen teilweise an schwer zugänglichen Stellen, auf beiden Seiten der Schlucht des Rio Magdaleas, dem größten Fluss Kolumbiens, der hier allerdings noch recht schmal ist. Dazu waren wir einen Tag mit einem Jeep, einen weiteren mit dem Pferd-ich spür es heute noch in den Knochen- und für den archäologischen Park zu Fuß unterwegs. Ein hoch interessanter Ort, der diese ausgiebige Besichtigung verdient.

Sonntag, 03.05.09 - die küreste Stecke nach Popayan geht von Isnos ca.130 km über die Cordillera. Ich wollte diesen Gebirgszug, ca.80 km nördlich bei Garzon über Inza queren. In Garzon nochmals tanken, Infos über den Zustand der Strecke einholen. Da der Tankwart den Zustand der piste als malo (schlecht) und das Wetter im Gebirge als nass beschrieb, entschied ich den weiten Weg zurück bis Ibague und von da aus über Armenia die Cordillera zu überfahren. Es war die richtige Entscheidung, denn nach kurzer Fahrt merkte ich Druckverlust am Hinterreifen. Jener war mit 17000 km ohnehin nicht mehr der Beste, aber ich wäre noch gerne bis zu BMW nach Quito gekommen. Meine Fähigkeiten, einen schlauchlosen Reifen auf freier Strecke zu wechseln, einfach unmöglich. Einen Platten in der Wildnis hätte ein Aberteuer werden können. So steuerte ich einen Mantallantos (Reifendienst) an, die am Strassenrand auch sonntags arbeiten. Ein kompletter Reifenwechsel kostet hier 1,30 €. Zufriedene Fahrt nach Ibague. Hotel Nuevo Acapulco, 6€ für das Doppelzimmer.

Montag, 04.05.09 - auf guter asphaltierter, kurvenreicher Strecke bis Armenia, dann auf die Panamericana über Cali nach Popayan. Ankunft im Hotel Colonial am frühen Nachmittag
15 €/Doppelzimmer..

Dienstag, 05.05.-Mittwoch 06.05.09 - Popayan, die weisse Stadt, gehört zu den schönsten Kolumbiens. Dank des hohen Studentenanteils ist in der Stadt reges Leben. Einige imposante Kirchen und Klöster aus dem 17. Jahrhundert wurden bei dem schweren Erdbeben 1983 schwer beschädigt. Das Erdbeben, ironischerweise kurz vor der Gründonnerstsprozession. Der Wiederaufbau ist nun abgeschlossen.

Donnerstag, 08.05.09 - Weiterfahrt auf der Panam durch schöne Landschaft. Unterwegs reichten uns besonders freundliche Kolumbianer aus einem vorbeifahrenden Auto zwei Dosen Bier zu. Wir müssen ganz schön durstig ausgesehen haben, ein schöne Geste. Hotel Atenas Pasto. 8 €/DZ.

Freitag, 08.05.09 - am frühen Morgen, wenn die Sicht am Besten ist, Fahrt zur Laguna de la Cocha, 25 km östlich von Pasto, einer der größten und schönsten Seen Kolumbiens. Weiterfahrt bis zur letzten Stadt vor der Grenze zu Ecuador nach Ipiales. Hotel Monte Bello,
4 €/DZ.

Samstag, 09.05.09 - nach Besuch des Samstagsarktes, auf dem die Bauern aus den umliegenden Dörfern ihre Waren verkaufen, ein Besuch der Pilgerkirche von Las Lajas.
Die Kirche wunderschön auf einer Brücke, die über eine Schlucht führt, an einem Ende gegen den Berg gebaut. Die im neogotischem Stil erbaute Pilgerkirche ist Anziehungspunkt vieler Gläubiger aus dem südamerikanischen Teilkontinent. Tausende von Votivtafeln entlang des Zugangweges zeugen von großen und kleinen Wundern.

Sonntag, 10.05.09 - Grenzübertritt nach Ecuador kurz und problemlos. Fahrt bis Otavalo,  daß vor allem wegen seines tratitionellen Samstagsmarkts berühmt ist.  Hostel Maria
8 €/DZ.

Montag, 11.05.09 - ein Tagesausflug zu der auf auf herrlicher Hochlage liegenden Laguna de Mojanda und dem kraterähnlichen See Laguna Cuicocha. Beide ca. 15 km von Otavalo, einmal südlich, einmal nördlich, auf guter Piste erreichbar, entfernt.

Dienstag, 12.05.09 - heute queren wir auf der Strecke nach Quito zum ersten Mal bei cayambe den aequator.in quito,im hotel la posada colonial treffen wir wieder auf rolf und richard.das hotel liegt in der naehe des dominikanerklosters im historischem zentrum.
13 eur.dz.

Mittwoch, 13.05. -Mittwoch 20.05.09 - die Stadt Quito - wunderschön in einem Andental auf 2850 m Höhe liegend, von Vulkangipfeln eingeschlossen, ist ein Zentrum spanischer kolonialer Pracht, natürlich Unesco-Weltkulturerbe. Die koloniale Altstadt, dem Zentrum und die modernere Neustadt mit Flughafen, Einkaufszentren und Bürogebäudenn geben der 1,4 Mio.-Stadt ihr Erscheinungsbild. Gleich beim Besuch des ersten Museums, die erste wirklich unangenehme Erfahrung der bisherigen Reise. In der Metro, was eigentlich ein grosser Doppelbus, der immer total überfüllt ist,wurde mir aus meiner Tasche im gGedränge die Videokamera gestohlen. Die unangenehmen Begleiterscheinungen wie Polizeistation, auch finanzieller Verlust, Besorgung von Ersatz, ich liess mir aus Deutschland eine schicken,
bestimmten diese unangenehme Woche. Man lernt auch die Arbeitsweise und Mentalität eines Landes kennen. Die Lieferung von München nach Ecador dauerte mit DHL ganze zwei Tage, mittlerweile liegt diese ohne Angabe von Gründen bereits den vierten Tag beim zoll. Das nervt! Zu allem Überfluß - ein Unheil kommt selten allein - hat auch noch mein Laptop seinen Geist aufgegeben; die Erschütterungen einer Motorradreise waren im zuviel. Mal sehen, wie es weitergeht.

Sonntag, 24.05.09 - nachdem endlich am Samstag meine Kamera vom ecuadorianischen Zoll freigegeben wurde, starten wir zu einer Rundfahrt, um das Land Ecuador als ganzes kennen zu lernen. Als erstes geht es nochmals ein kurzes Stück nach Norden zum Äquatordenkmal. Es ist noch total ungewohnt, dass die Sonne mittags im Norden steht, Sonnenaufgang auch im Osten ist, welcher aber rechter Hand ist. Noch ein kurzer Abstecher zum Pululahuakrater, dem größten Krater Südamerikas. Anschließend eine grandiose Abfahrt vom Hochland in den Nebelwald. In Quito benötigt man z. B. zwei Decken oder einen Schlafsack, um es nachts gemütlich warm zu haben, Hier in Santo Domingo, vielleicht 100 km Luftlinie entfernt, ist ein leichtes Leintuch schon zu viel. Hostal Japon/DZ 6€.

Montag, 25.05.09. - durch riesige Bananen-, Ananas-und Kakaoplantagen geht‘s weiter hinunter zum Pazifik. Nachmittags Ankunft in Montecristi in der Provinz Manabi. Nur hier wächst die Toquillapalme aus deren Fasern die weltberühmten Panamahüte geflochten werden. Besuch einer Produktionsstätte mit Flechtvorführung, die Panamahüte werden also in Ecuador hergestellt. Übernachtung in Manta. Hotel Oro Y Mar/DZ 12€

Dienstag, 26.05.09 - auf der Ruta del Sol, immer der Küste entlang nach Puerto Lopez. Wir passieren zahlreiche kleine Fischerdörfer. Bei Santa Elena verlassen wir die Küste, es geht nach Guayaquil, Wirtschaftsmetropole und größte Stadt Ecuadors. Öhostal America/DZ 8€.

Mittwoch, 27.05.09 - durch die Südanden Ecuadors gelangen wir nach Riobamba.
Diese Stadt liegt am Fuße des Chimborazo, er ist mit 6310 m der höchste Vulkan Ecuadors. Weiterfahrt nach Banos, was wegen seiner heißen Quellen im ganzen Land geschätzt ist. Hotel Residenzial Timara/ DZ 8€.

Donnerstag, 28.05.09 - eine Wanderung zu der circa 800 m höher liegenden Indianersiedlung Runtun, vorbei an Bellavista, einem schönen  Aussichtspunkt und zurück über den Mirador de las Virgen. Spätnachmittags und nachts noch zwei Vakultativausflüge mit dem Bus zur Ruta de las Cascadas und zum Vulkan Tungurahua, der zuletzt im Jahr 2006 ausbrach. Die Dörfer in seiner Nähe wurden zerstört, Banos musste evakuiert werden.

Freitag, 29.05.09 - entlang des reißenden Rio Paztaza fahren wir über Puyo in den ecuadorianischen Teil Amazoniens, genannt El Oriente. Der Urwald nimmt rund die Hälfte der Landsfläche ein. Die Fahrt geht bis Misahualli an den Rio Napo, einem breiten Nebenfluss des Amazonas. Hostal Shaw/DZ 8 €.

Samstag, 30.05.09 – bei einer längeren Wanderung durch den tropischen Regenwald und einer Fahrt auf dem Rio Napo lernen wir diesen faszinierenden Teil der Erde kennen. Wir kamen auch durch ein Indianerdorf, wo wir an einer Tanzveranstaltung mit Schamanenbeschwörung teilnehmen konnten. Ein Höhepunkt unserer bisherigen Reise.

Sonntag, 31.05.09 - über Tena und Baeza geht es durch den tropischen Regenwald über die Cordillera Oriental zum Papallactapass auf 4064 m. So hatten wir bei der Abfahrt am Rio Napo noch tropische Temperaturen, alsbald auf der Passhöhe 3 Stunden später Temperaturen um den Gefrierpunkt. Ankunft in Quito am frühen Nachmittag. Grandhotel mit herrlicher Aussicht/DZ 8 €.

Montag, 01.06.09 - noch ein Tag Aufenthalt in der Hauptstadt Landes. Ölwechsel bei BMW, ein neuer Hinterreifen wurde montiert. Das erfreulichste: mein kleiner Laptop konnte repariert werden!
 

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