CAIG3J6SCAF258CLCAQA3XN2CAZ02M80CA2N1J93CAMCDRTWCA26MYSVCA5CGAV5CAWL96T1CACL5ED1CA0IOAY7CAONI3HGCATFKZMJCA8S25HXCAX5X8H3CA48THBVCAROCSQFCABPS1WBCAKX7M1G
CAV06C2QCAVIRL1UCAC901L7CAJUZYJZCAL077JDCAAUI7S9CA9GFSALCAFWM0D2CAENOOMWCADMB88WCANU7NPMCAFNNYGJCA1NEFWZCA85WXYMCATXR6E3CA5AAV0PCA1J3KTPCA7XYRH2CAP2AVKF
CABJS48LCA54EF6YCA3JNP4DCAUG85SACATPSDTOCAP864ZPCANW08KQCADI92QACA60R0S1CA6ZM0V7CAAI8U0YCAPXWYRGCA8Z561MCA40O7W4CAZE0K39CAXSBLMPCA3M4ZPNCA5ZWGNVCATS3O6Y images[5]
CAD8ARZ0CAE5X8KMCAUWX1B9CAYSBEYBCA33QBU0CADV4R00CAJRD1VMCA8XUJVDCAQVZGGSCAL4TDAQCA85SHC7CAKUQE75CAC4S6M2CACHHKYICA6X6PLPCAZQO20LCA2K6MCMCA9UL9JVCA5B3P22

Panamericana 2008/2009

Dienstag, 02.06.09 - südlich von Quito führt die Panamericana vorbei an acht von zehn der höchsten Gipfel des Landes - darunter die wie gemalt aussehende schneebedeckte Spitze des Vulkans Cotopaxi, der mit 5897 m der zweithöchste des Landes ist. Diesem Giganten wollen wir einen Besuch abstatten, so steuern wir Latacunga an, da man von hier aus am besten eine Tour buchen kann. Mein Ziel - der Cotopaxi Nationalpark mit einer kleinen Wanderung und vielleicht noch mit einer Übernachtung auf der Bergsteigerhütte (Refugio), die auf 4800 m liegt. Aber der Touranbieter in Latacunga - natürlich nicht ohne Eigeninteresse - überzeugte mich, eine Gipfeltour zu buchen. Das Angebot beinhaltet
Eintritt in den Park, Übernachtung im Refugio, Transport, Verpflegung, Bergsteigerausrüstung sowie einen persoenlichen Guide. Das ganze Paket kostet 240 $. Übernachtung im Resdencial Santiago, DZ 9 €

Mittwoch, 03.06.09 - für diesen sicher nicht leichten Trip heißt es nun, sich in kurzer Zeit bestens vorzubereiten. Eine sehr gute Gelegenheit zum akklimatisieren ist die auf 3850 m liegende Lagune Quilotoa. Ein atemberaubender Vulkankratersee, um den eine Gratwanderung führt. Die Strecke führt durch Andendörfer ca.80 km westlich von Latacunga. Am See angekommen, ein kurzer Blick auf den Berg. “So groß ist der ja nicht”- ich bin mir sicher, länger als zwei Stunden kann das nicht dauern. Für diese zwei Stunden nehme ich kein Wasser mit.  Es sollte sich bald herausstellen- eine grobe Fehleinschätzung. Der Weg ist 12 km lang, also um einiges länger als angenommen und insgesamt durch das ständige Auf und Ab einer Gratwanderung von 1000 Höhenmeter. Monika tritt nach kurzer Zeit den Rückweg an, was sich übrigens als sehr vernünftig erweist. Lange Rede, kurzer Sinn - die Tour dauerte nicht wie angenommen zwei sondern 4.5 Stunden auf ca 4000 m Höhe - und das ohne Wasser. Das erste Mal in meinem Leben war ich absolut an meiner physischen Leistungsgrenze. Kopfschmerz, trockener Mund, hohe Pulsfrequenz sind die ersten Vorboten einer Höhenkrankheit. Wieder zurück spürte ich am eigenen Körper die Wichtigkeit von Wasser für ein angenehmes Wohlbefinden.

Donnerstag, 04.06. und Freitag 05.06.09 - um 9 Uhr geht‘s los Richtung Cotopaxi. Zuerst nochmal 30 km auf der Panamericana in nördliche Richtung zum Eingang des Nationalparks Es geht weitere 30 km auf holperigem Weg zu einem Parkplatz, der 1 km von der Berghütte entfernt auf 4500 m liegt. Unterwegs nehmen wir noch zwei junge Däninnen mit ihrem Guide mit, die sich schon einige Tage zwecks Akklimatisation in diesen Höhen bewegen. Die letzten 300 Höhenmeter mit vollem Gepäck.Mittags erreichen wir das Refugio auf 48oo m. Nach dem Essen heißt es erst mal kurz schlafen, was natürlich bei der dünnen Luft und der Anspannung nicht jedem gelingt. Im Refugio halten sich an dem Tag ca.30 Personen auf, die an diesem Tag oder nachts auf den Vulkan wollen. Um 6 uhr Abendessen und letzte Lagebesprechung. Devise ist langsam, dafür ohne größere Pause zu gehen. Danach nochmals ins Schlaflager, um 11 Uhr wecken, noch ein kleines Frühstück und um Mitternacht geht’s dann endlich los. Die ersten 200 Höhenmeter führen uns durch ein lockeres Geröllfeld. Beim ersten Schneefeld werden die Steigeisen angelegt. Entgegen der am Vorabend festgelegten Marschroute wurde meiner Meinung nach viel zu schnell marschiert. So blieb ein Mädchen mit ihrem Guide immer wieder zurück, so dass wir unnötige Pausen einlegen mussten. Wartezeiten auf freiem Schneefeld bei minus 10 Grad und starkem Wind sind jedenfalls eine enorme Belastung. Warum wir immer wieder auf diese Gruppe gewartet haben, war mir zu diesem Zeitpunkt ein Rätsel, denn sie waren eine Gruppe mit 2 Personen und einem Guide und ich eine “Gruppe” mit einem weiteren Guide, dementsprechend ist auch der Kostenschlüssel und die Konsequenz eines Ausfalls. Fällt einer aus einer Zweiergruppe aus, muss der andere natürlich mit nach unten. Und so kam es wie es kommen musste - der zurückbleibende Guide trat mit dem schwächelnden Mädchen den Rückweg an. Zu diesem Zeitpunkt hatten wir zu den beiden keinen Kontakt mehr, so dass das andere Mädchen entgegen vertraglicher Abmachung Teil meiner Einer-Gruppe wurde. Bei 5600 m ging dann bei dem anderen Mädchen auch nichts mehr. Erst jetzt wurde meinem Guide bewusst, welchen Riesenfehler er gemacht hat. Er redete auf das Mädchen ein, streichelte es, aber es half alles nichts, sie war am Ende. So blieb im nichts anderes übrig, als 300 Höhenmeter vor dem Ziel abzubrechen. Ich selbst war auch ziemlich am Ende, aber ich wäre einfach weitergegangen und ich glaube auch bis ganz nach oben.
Ziemlich frustriert kamen wir kurz nach 6 Uhr früh am Ausgangslager an. An diesem Tag erreichten 3 Personen den Vulkankrater auf 5897 m, Hätte mein Guide professioneller gearbeitet, wäre es wahrscheinlich einer mehr geworden.

Samstag, 06.06.09 - In Pujili finden an diesem Wochenende die im ganzen Land bekannten Fronleichnams- und Allerseelenfeste statt. Wir besuchen diese mit Klaus und Ursula, zwei junge Österreicher, die wir schon mal in Quito getroffen hatten. Ein farbenfroher Umzug - bestehend aus Musikkapellen, tanzenden Folkloregruppen aus ganz Ecuador. Am Nachmittag kam der Chef des Tourveranstalters Volcan Route ebenfalls vom Cotopaxi zurück. Ich wollte das am Berg Geschehene natürlich angesprochen haben. Der Chef sah das Problem so wie ich, war ja auch eindeutig vertraglich geregelt. Er sei aber nur für das
Administrative verantwortlich, der Guide für die Umsetzung, d.h. die Führung. Ich muss mich also mit dem Guide einigen und wenn dieser uneinsichtig ist, verliert er seinen Job - schöne Voraussetzungen. Juan Carlos selbst war aber schon wieder mit einer neuen Gruppe unterwegs, so wurde ein Termin nach dessen Rückkehrr für Sonntagnachmittag vereinbart

Sonntag, 07.06.- Montag, 08.06.09 - Juan Carlos stand bereits am Sonntagvormittag bei mir im Hotel. ich wollte ursprünglich die komplette Tour ersetzt haben. Wir einigten uns aber dahingehend, dass ich die Kosten für Transport, Eintritt, Verpflegung, Übernachtung - also nochmals ca. 100 $ übernehme und er kostenlos die Führung übernimmt. Aus terminlichen Gründen müssten wir aber sofort starten. So gings kurz vor Mittag ein zweites mal Richtung Cotopaxi. Schon während der Anfahrt aber merkte ich, dass er mit seiner Situation nicht ganz glücklich war. Jeden, den er traf schilderte er - natürlich aus seiner Sicht - man kriegt das natürlich am Rande mit - wie im geschehen ist und er jetzt nochmal kostenlos mit dem Deutschen auf den Berg muss. Ich kam mir wie ein Aussätziger vor. Also das gleiche Zeremoniell nochmals - 23 Uhr wecken, 00 Uhr Abmarsch. Es regnete leicht und er hatte einfach keine Lust, bei so schlechtem Wetter zu gehen. Ich bestand aber darauf zu gehen, falls die anderen Gruppen auch gehen. Um halb eins ging‘s dann widerwillig los. Bei unserem ersten Versuch wurde meiner Meinung zu schnell gegangen. In dieser Höhe ringt man förmlich nach Sauerstoff. Ich weiß, dass ich einen hohen Belastungspuls habe, aber ich weiß auch ganz genau, wie ich zu gehen habe, gleichmäßig bei gleichem Puls. So habe ich ihm meinen, für mich notwendigen Marschplan vorgegeben. Die ersten 4 Stunden je 200 Höhenmeter, dann 150, 100,und die letzte Stunde noch 50 m. Insgesamt 7 Stunden - länger darf man nicht brauchen, wem die Zeit nicht reicht, muss nach der vorgegebenen Zeit abbrechen. Schon nach kurzer Zeit wurde das Licht der Stirnlampen der uns folgenden immer schwächer, wir waren schon wieder zu schnell. Bei 5150 m geht man ans Seil. Als er die Schlagzahl nochmals erhöhen wollte, kam es zur ich nenn es mal Diskussion. Ich verwies auf die langsamer gehenden Gruppen hinter uns. was ihn noch mehr verärgerte und er mich anschrie, ich solle schneller gehen,ich wolle doch auf den Berg. Ich wollte auf der Stelle zurück, er lies mich aber nicht. Erst als ich ihm mit der Polizei drohte, ließ er ab und wurde ruhiger. Bei 5300 brachen wir dann wegen des Eisregens ab. Wir waren komplett in eis gehüllt. An diesem Tag ging keine Gruppe nach oben, sie machten alle kehrt.

Dienstag, 09.06.09 - Weiterfahrt nach Riobamba Hotel Whymper/DZ 12 €

Mittwoch, 10.06.09 - mit dem Moto gehts zum Chimborazo, dem höchsten Berg von Ecuador. Er ist auch wegen der äquatorischen Wölbung mit seinen 6310 m der am weitesten vom Erdmittelpunkt entfernte Ort. Man kann problemlos bis zum ersten Refugio auf 4 800 m mit dem Moto fahren. Hab mit meiner BMW überhaupt keinen Leistungsabfall bemerkt - war sofort wieder im Gas. Die letzten 200 Höhenmeter bis zur zweiten Hütte geht man zu Fuß.

Donnerstag, 11.06.09 - in unmittelbarer Nähe unseres Hotels befindet sich eine deutsche Wirtschaft. So eine Gelegenheit nimmt man einfach war. Erstens freut man sich auch wieder mal auf einen Leberkäs mit Ei und zweitens hofft man auf gute Tipps und Infos über das jeweilige Land. Matthias, der Wirt erzählte, daß der ausgezeichnete Leberkäs von einem Bayern namens Max Gallmeier stammt, der ursprünglich aus Salching kommt.85 km westlich von Riobamba in Guaranda hatte er über 35 Jahre an seinem Lebenswerk gearbeitet. Mit Begeisterung stellte er uns sein Hilfsprojekt, was aus der Entwicklungshilfe entstanden, heute eine Stiftung ist und welcher er als Geschäftsführer vorsteht. In dem Projekt werden
Kinder aus dem ganzen Land in vielen Berufen wie Koch, Schreiner, Mechaniker, Landwirt, Metzger, Hauswirtschafter(in), Bäcker oder Schneider wie in einem Internat ausgebildet.
Wir verbrachten einige nette Stunden bei diesen sympatischen Leuten und mit einer bayerischen Brotzeit gestärkt gings wieder zurück. Es war schon ziemlich spät geworden und es hat auch leicht zu regnen begonnen. Eine halbe Stunde später hätten wir wahrscheinlich Probleme bekommen, denn auf dem Pass nach Riobamba auf 4250 m wurde der Regen zu Schnee. Wir kamen gerade noch so durch.

Samstag, 13.06.09 -  Weiterfahrt und Zwischenstopp in Alausi, einer Eisenbahnerstadt auf 2350 m. Hotel Europa/8 € DZ


Sonntag, 14.06.09 - hier fährt ein Zug in die atemberaubende tiefe Schlucht Nariz del Diabolo. Wir sind schon um 7 Uhr am Bahnsteig in der Hoffnung, einen guten Platz im Vorverkauf zu ergattern. Leider nehmen sie seit kurzem keine Fahrgäste mehr auf dem Dach des Zuges mit. Es gab einen Unfall, bei dem zwei japanische Touristen den Tod fanden. Dadurch hat die Fahrt einen Großteil seines Reizes verloren. Die Fahrt dauert zwei Stunden. So geht‘s kurz vor Mittag weiter entlang der Panamericana Richtung südliches Hochland. Auf der Strecke liegt Cuenca, die so sagt man, schönste Stadt des Landes Ecuador.
Wir bleiben zwei Tage an diesem wirklich schönen und sauberen Ort. Grand Hotel/22 € DZ.


Dienstag, 16.06.09 - wir nehmen den kürzeren Weg nach Peru und verlassen bei Loja die Panamericana und gehen auf die 5N nach Vilcabamba. Ein kurzer Zwischenstopp und Verschnaufpause vor Peru.


Mittwoch, 17.06.09 - teilweise bei Regen und in den Hochlagen bei Nebel verlassen wir nach ca. 150 km beim Grenzposten La Balsa Ecuador. Die Strecke war wegen des schlechten Wetters und Straßenbau nicht gut - alles Piste. Erster Stopp in Peru in San Ignacio. Hotel el Olivar/8 € DZ.


Donnerstag, 18.06.09 – über Jaen, immer der Schlucht des Rio Utcubamba folgend erreichen wir die Kolonialstadt Chachapojas. Der ideale Ausgangspunkt zur Besichtigung der präkolumbischen Stätten der Umgebung. Hostal Paza/10 € DZ. Wir bleiben drei Tage und besichtigen Kuelap und die Sarkophage von Karajila. Die aus dem 12. Jahrhundert stammende Ruinenanlage von Kuelap auf 3100 m liegend wird von der Großartigkeit nur noch von Machu Picchu übertroffen. Eine der wichtigsten Ruinen von Südamerika. Bei der Anfahrt nach Karajila hatte ich in Luya, einem kleinem Ort einen Platten am Vorderrad. An diesem Ort verbrachte Claudio Pizzaro seine Kindheit.


Sonntag, 21.06.09 - eine landschaftlich sehr schöne Strecke, die N8, über Celendin nach Cajamarca. 350 km - alles Piste mit drei Pässen über 3000 m. Wir sind jetzt 1000 km Piste am Stück gefahren. Hostal Peru am Plaza de Armas/13 € DZ. Cajamarca, die Stadt, die Zeuge vom Anfang des Untergangs des riesigen Inkareiches wurde. Hier in dieser Stadt nahm Francisco Pizarro nach einer List den letzten Inkafürsten Atahualpa gefangen. Verzweifelt versuchte sich Atahualpa mit Gold freizukaufen. Er schaffte es binnen kürzester Zeit, eine heute noch existierende Kammer mit Gold zu füllen Es half alles nichts, die Spanier machten ihm den Prozess mit dem Vorwurf des Brudermordes. So wurde er auf der Plaza de Armas am 29. August 1533 durch ein spanisches Würgeeisen hingerichtet. Wir blieben auch hier in dieser geschichtsträchtigen Stadt drei Tage und besichtigten unter anderem den Cumbe Mayo und die Ventanillas de Otuzco. Am Cumbe Mayo legten präinkaische Baumeister Aquädukte über mehrere Kilometer auf 3000 m an. Es gab auch Petroglyphen zu sehen. Die Ventanillas sind präinkaische Nekropolen. Die Grabnischen wurden in den Berg gegraben.

Mittwoch 24.06.09 - Fahrt nach Chiclayo auf bis zur Panam teilweise verheerend
schlechter Strasse. Nach 180 derartiger Kilometer, bei denen Stoßdämpfer sowie Federbein ein paar Mal voll aufgeschlagen sind,  ist man richtig froh, mal wieder Asphalt unterm Reifen
zu spüren. Hotel Emperador/11 € DZ

Donnerstag, 25.06.09 und Freitag,  26.06.09 - Besichtigung der archäolgisch für Peru ungemein bedeuteten Kulturstätten.

Museo National Sican: Es zeigt Repliken von Gräbern aus Südamerika sowie den Herrn von Sican mit abgeschnittenem Kopf, in einem ausgeklügelten Sicherheitssystem begraben.

Tucume: Besteht aus 26 Pyramiden und ist die größte Pyramidenstadt Amerikas. Die Anlage aus dem 7. Jahrhundert nach Chr. ist natürlich stark verwittert.

Museo Tumbas Reales de Sipan: Hier in diesem Museum auf Weltniveau ist der Herr von Sipan mit seinen ganzen Grabbeigaben beherbergt. Das 1987 entdeckte und bis dahin unberührte Grab eines Moche-Herrschers brachte es an den Tag. Alles was ihm zu Lebzeiten lieb war,wurde mit ihm beigesetzt. Frauen, Kinder, Krieger, Wächter sowie Tiere sollten ihn auf der Reise ins Jenseits begleiten. Desweiteren wurden auch unschätzbar wertvolle Schmuck- und Bekleidungsgegenstände aus Gold, Silber und Perlmut entdeckt.
Dies ist ohne weiteres mit dem archäologischem Museum in Kairo vergleichbar.

Samstag, 27.06.09 - die Kulturen der Vorinkazeit haben in der Nähe von Trujilo
Zeugnisse hinterlassen. Es waren die Völker der Moche und Chimu, die hier bemerkenswerte Bauwerke erstellt haben. Wir verbingen drei Tage in Huanchaco, ca. 10 km westlich von Trujillo in dem kleinen Fischerdorf, wo die Fischer heute noch mit ihren zigarrenförmigen Schilfbooten -Pferdchen- genannt auf Fischfang gehen. Wir besuchen die archäologischen Stätten von Chan Chan, El Brujo sowie die Huaca de la Luna.
Chan Chan: die im 12. Jahrhundert erbaute Lehmziegelstadt der Chimu-Kultur ist mit  20 qkm die größte archäologische Stätte des Kontinents. Im 12. und 13. Jahrhundert lebten vermutlich bis zu 100.000 Menschen an diesem Ort. Als die Inkas die Herrschaft über die Chimu übernahmen,  wurde es von diesen nicht zerstört. Erst die goldgierigen Spanier
plünderten die Stadt.
El Brujo: die ca.70 km nördlich von Trujillo gelegene Ausgrabungsstätte besteht aus drei Tempelanlagen. Wir besichtigen Huaca Cao Viejo mit schönen farbigen Darstellungen von Kampf- und Opferszenen mit dem dazugehörigen Museum. Der Komplex ist 5000 Jahre alt.
Sehr beeindruckend, wie auch die Huaca de la Luna. Hostal Naylap/12 € DZ

Dienstag, 30.06.09 - Weiterfahrt auf der Panam bis Casma, dann Überquerung der
Cordillera Negra. Die Strecke führt auf herrlicher Piste vom Meeresniveau bis auf über 4200 m hoch zu unserem nächsten Ziel - Huaraz. Huaraz ist das Zentum der Cordillera Blanca, nach dem Himalaya die zweithöchste Gebirgskette der Welt. Allein 22 6000er befinden sich in diesem Gebiet. Auch der höchste Berg Perus, der Huascaran mit 6768 m befindet sich in unmittelbarer Nähe. Hotel Soledad/13 € DZ

 

[Home] [Monika & Karl] [Die Tour] [Vorbereitung] [Reiseberichte] [Juni 2008] [Juli 2008] [August 2008] [Sept. 2008] [Okt.2008] [Nov 2008] [Dez 2008] [Jan 2009] [Feb 2009] [März 2009] [April 2009] [Mai 2009] [Juni 2009] [Juli 2009] [August 2009] [Sept.2009] [Okt.2009] [Nov 2009] [Dez 2009] [Jan 2010] [Kontakt] [Links] [Bildergalerie]