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Panamericana 2008/2009

Samstag, 01.08.09 - Rückfahrt wieder durch das heilige Tal der inka nach Cuscu, ca.240km. Hostal Estrellita in der Tullumayo (dort waren auch vor unserem Machu Picchu Trip) - sehr gutes Hostal. Dies war wieder mal ein sehr guter Tip von Saskia und Andreas, Biker aus der Schweiz, die wir in Kolumbien kennengelernt haben. Sie machen die Tour von unten nach oben.

Sonntag, 02.08.09 - nochmals ein Ausflug zum bekannten Sonntagsmarkt nach Chinchero.Allein die Anfahrt zu dem ca 20 km von Cusco entfernt liegendem Ort entlang der schneebedeckten Bergkette ist ein Erlebnis. Das kleine Dorf auf 3800 m hat eine schön ausgemalte Kolonialkirche und eine sehenswerte Inkaterrasssenanlage.

Montag, 03.08 und  Dienstag, 04.08.09 - Besichtigung einiger Museen sowie der wichtigsten Kirchen dieser Kulturstadt. Der Erwerb eines Tickets für die Kathetrale beträgt 6 €.

Mittwoch, 05.08.09 - noch ein Tag in Cusco. Seit der Überquerung des Anticonapasses verliert mein Moto vom Motorblock/Übergang Zylinder ganz wenig Öl. Wegen des Höhendruckunterschieds wurde diese Dichtung undicht. Einer kleinen Hondawerkstatt schenkte ich mein Vertrauen. Es war ein Erlebnis für sich,aber es ist  alles wieder in bester Ordnung

Donnerstag, 06.08.09- die 400 km lange Strecke nach Puno am Titicacasee geht auf der S3 durchwegs auf 3500 - 4300 m auf schöner Straße entlang der Cordillera Vilcanota. Hostal Monterrey in der Fußgängerzone, 5€ DZ

Freitag, 07.08.09 - ein Halbtagsausflug nach Sillustani. Hier hat das kriegerische Volk der Colla seinem Adel beeindruckende Grabtürme (Chullpas) errichtet. Sie sind aus massiven Steinblöcken erbaut und erreichen eine Höhe bis zu 12m. Es war unangenehm kalt und windig.

Samstag, 08.08.09 - ein Ganztagesausflug mit dem Bboot zu den auf der Welt einzig-
artigen schwimmenden Inseln der Uros und zur Isla Taquile, der Insel der strickenden Männer. Die schwimmenden Inseln der Urus entstanden schon vor Jahrhunderten, als sie vor den kriegerischen Stämmen der Collas und Inkas flohen. Die Inseln werden von immer wieder aufeinandergeschichtetem Schilf gebildet. Was an der Unterseite verrottet, wird oben wieder durch frisches Schilf ergänzt. Mit diesem Schilf bauen die Urus auch ihre Häuser und Boote. Ihr Kunsthandwerk besteht natürlich ebenfalls aus diesem Material, was sie für die Toruistenströme produzieren. Es leben noch einige hundert Menschen auf diesem federnden Untergrund. Die auf der Isla Taquile Quechua sprechenden Bewohner haben ihren Lebensstil weitgehend behalten. Die seit mehreren tausend Jahren bewohnte Insel hat eine lange Tradition des Webens. Vor allem die Wollhüte der Männer,die wie Schlafmüetzen aussehen, sind bemerkenswert. Farbe und Muster zeigen ihren sozialen Status an. Sie stricken sich diese selbst. Die frauen tragen mehrschichtige Röcke und schön bestickte Blusen. Im Hintergrund sieht man schon die Isla del Sol auf bolivianischer Seite, der wir in ca drei Wochen einen Besuch abstatten werden. Der Titicacasee ist zu 2/3 peruanisch und 1/3 bolivianisch. Die Rückfahrt mit dem Boot dauert 3 Stunden.

Sonntag, 09.08.09 - 20 km südlich von Puno liegt in außergewöhnlicher Lage
die Stätte von Cutimbo. Es handelt sich auch hier um sehr gut erhaltene Chullpas der Colla, Lupaca und Inkas. Sie sind teilweise quadratisch und rund. Ein sehr schöner Ausflug mit dem Moto bei schönstem Wetter. Die letzten 200 Höhenmeter muß man erwandern. Auf dem Weg gibt es auch Petroglyhfen zu sehen.

Montag, 10.08. - Dienstag, 11.08.09 - Arequipa ist die zweitwichtigste Stadt von Peru, umgeben von fruchtbarem Ackerland - unterm Schatten des vulkans Misti, Stolz der Einheimischen - ist sie ein architektonisches Schmuckstück. Die zentrale Plaza de Armas, das historische Zentrum, ist eines der schönsten Plätze des Landes. Die weisse Stadt, wie sie auch genannt wird, rührt von der Farbe des Vulkansteins her, mit der die Kirchen und Villen erbaut wurden. Die wichtigsten Denkmäler, die wir  besichtigten, sind die Catetral mit ihren zwei Türmen, das Kloster Santa Catalina, ein Meisterwerk klösterlicher Architektur. Ein abgeschlossenes, über 400 Jahre altes Kloster, das nur Adelige aus reichen Familien beherbergte. Erst seit 1970 ist es für die Öffentlichkeit zugänglich. Die Jesuitenkirche La Combania, auch ein herausragendes religiöses Bauwerk. Vor kurzem wurde die Stadt des ewigen blauen Himmels Weltkulturerbe.
Hostal Baviera/DZ 12 €

Mittwoch, 12.08.09 - Samstag, 15.08.09 - der Canon del Colca ist mit über 3400 m eines der tiefsten Täler der Erde, die durch einen Fluß  geschaffen wurden. Es ist doppelt so tief wie der Grand Canyon. Wir machen hier eine dreitägige Wanderung, ausgehend vom Dorf Ccabanaconde. Wir uebernachten in San Juan  sowie in der Oase Sangalle am Grund des Canyons. Wir konnten auch condore sehen, den größten flugfähigen Vogel der Erde, der hier seine Kreise zieht.
Übernachtung in Cabanaconde im Hostal Paraiso del Condor/ DZ 5 €

Sonntag, 16.08. - Montag 17.08.09 - früh aufstehen war die Devise, denn wenn man einen Cndor sehen will, sollte man spätestens um 6 Uhr 30 am Cruz del Condor sein. Nur in aller Früh oder am späten Abend kann man von diesem Aussichtspunkt die zu ihren Nistplätzen heimkehrenden Condore beobachten. Von mehreren Aussichtspunkten bieten sich fantastische Blicke in den ca.1000m tiefer liegenden Canyon. Wir steuern nochmals Arequipa an. Hier treffen wir, wie es der Zufall so will, auf Monika und Betina, die am Anfang unserer Reise für 2 Monate Wegbegleiter waren. Mit richard haben wir seit Cusco ohnehin wieder einen alten Gefährten an unser Seite. Rolf, auch ein Mitglied unserer
Startformation hat die Reise beendet und ist vor kurzem nach Hause gereist. Auch Margit und Jörg, zwei außerordentlich sympatische Kärtner, wir hatten schon ein paar nette Stunden miteinander verbracht, waren mit von der Runde. Es gab viel zu erzählen, so verbrachten wir zwei unterhaltsame Abende.

Dienstag, 18.08.09 - langsam aber sicher müssen wir nun diesem wunderbaren Land Peru auf Wiedersehen sagen. Wir verlassen Arequipa in Richtung Süden durch die Pampa de la Joya, weiter über die Wüstenstadt Moquegua erreichen wir Tacna, die letzte größere Stadt vor der Grenze nach Chile.

Mittwoch, 19.08.09 - noch 35 km zur Grenze. Grenzübertritt ohne Probleme, aber zum ersten Mal wurden wir genauer untersucht. Nun in Chile, ich wollte unbedingt in den Lauca Nationnalpark, geht die Route kurz vor der Wüstenmetropole Arica links weg in diesen Park. Es ist immer schwierig, Vergleiche zu ziehen, aber dieser Park mit seiner Vielfalt, wie etwa die Vulkane Parinacota und Pomerape, die Lagunen von Cotacotani und Chungara, grasende Vicunas am Straßenrand, hält jedem Vergleich Stand. In Putre Übernachtung im Hotel Kuriki 15 €/DZ

Donnerstag, 20.08.- Freitag 21.08.09 - im Aymara-Dorf Parinacota, am Fuße der Zwillingsvulkane Parinacota(6350m) und Pomerampe (6240m) haben wir zwei Übernachtungen geplant. Das Dorf liegt auf 4300m. Die Nächte sind eisig kalt.(-18 Grad celsius). Von hier aus unternehmen wir auch einen Tagesausflug zum National Monument Salar de Sucre, eine herrliche Pistenfahrt mit dem Moto über die Hochanden über 4000m Höhe. Refugio Don Leon/12 € DZ.

Samstag, 22.08.09 - Abfahrt noch bei Minusgraden. Einreise nach Bolivien, dem Land von dem ich mir vor der Reise viele Höhepunkte verspreche. Der Grenzübertritt bei Tamboquemado ist unproblematisch. Vorbei am mit 6542m hohen Sajama, dem höchsten Berg Boliviens, immer über 4000m bewegend, geht‘s nach La Paz, der größten Stadt Boliviens. Mit ihren 1,5 Mio. Einwohnern auf 3600-4100 m liegend ist sie die weltweit am höchsten gelegene Großstadt. Wir kommen wieder nahe dem Zentrum an der Plaza de Murillo in der Posada el Carretero unter. In La Paz ist ein längerer Aufenthalt mit mehreren geplanten Touren vorgesehen. Das erste Highlight sollte die Besteigung des 6088 m hohen Huayna Potosi werden. Gemeinsam mit Richard und den beiden Nordlichtern Ingo und Birte, die wir in Cusco kennengelernt haben, wollen wir dieses Abenteuer in Angriff nehmen. Der Aufstieg dieser dreitägigen Tour ist für Samstag, den 29.08. geplant. Der Dreitagestripp, den wir bei Huayna Potosi Travel gebucht haben, kostet incl. Gruppenrabatt 95 €/Person. Posada el Carretero/6€/DZ

Sonntag, 23.08.09 - Stadtrundgang mit den wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Stadt, die alle unweit unserer Unterkunft liegen.

Dienstag, 25.08. – Mittwoch, 26.08.09 - es geht nochmal für zwei Tage zum Titicacasee, wo wir der Sonneninsel einen Besuch abstatten und uns gleichzeitig mit einer Gratwanderung für unseren 6000er akklimatisieren wollen. Die Insel der Sonne ist der Ort, an dem der Inkasage nach der erste Inka erschaffen wurde sowie der Geburtsort der Sonne ist. Auf der Insel leben ca.5000 Menschen -  heute natürlich größtenteils vom Tourismus. Eine sehr schöne Wanderung mit herrlichen Aussichten auf den dunkelblauen See. Unterkunft in Copacabana, Hotel Ambassador – 8 €/DZ.

Donnerstag, 27.08.09 - Rückfahrt nach La Paz. Dabei noch der Besuch der bedeutendsten archäologischen Stätte Boliviens - Tiwanaku. Über das Volk, das am Südufer des Titicacasees ca. 600 vor der Zeitrechnung lebte, ist wenig bekannt. Aber man weiß heute, dass die Kultur großen Einfluss auf das spätere Inkareich ausübte.

Freitag, 28.08.09 - ein Tag der Vorbereitung, Ausrüstung, Komplettierung, beim Tourveranstalter Anprobe der Schuhe. Zu allem Überfluss habe ich mir eine schwere Erkältung zugezogen.

Samstag, 29.08.09 - nach einer sehr schlechten Nacht mit Kopfschmerz und Halsentzündung möchte ich am Morgen die Tour canceln. Mit so einer körperlichen Verfassung geht man nicht in so ein Vorhaben. Die Enttäuschung ist riesig. Nach zwei Aspirin bessert sich mein Zustand ein wenig, so ändere ich meinen Entschluss nochmals und möchte nach oben. Um 9 Uhr beim Tourveranstalter steht dann schon Ingo auf uns wartend, mit der Nachricht, dass Birte erkrankt sei. Ohne Probleme können wir nun die Tour bis zu unserer Genesung in die nächste Woche verschieben. Es kostet nun ein paar Tage, aber man kann nichts übers Knie brechen.

Montag, 31.08.09 - noch ein Tagesausflug zur Todesstraße vom Pass La Cumbre
(4650m). Von dort führt die Caretera del Muerte zum 3000 m tiefer liegendem Corioco. Auf dieser Straße, die durch eine gewaltige Landschaft immer am Berg entlang, sehr schmal und in der Regenzeit sehr rutschig ist. Vom Rand sind es oft mehrere hundert Meter in die Tiefe. Es gibt jedes Jahr auf diesem Teilstück über hundert Tote. Seit ein paar Jahren ist für den LKW-Verkehr eine Umgehung gelegt worden, so wurde die Strecke um einiges entschärft.

 

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