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Panamericana 2008/2009

Freitag, 01.08. Erholungstag.

Samstag Weiterfahrt auf dem Yellowhead über den Yellowheadpass nach Jasper, wonach der gleichnamige Nationalpark benannt ist. Camp am Jasper Lake. Langes Wochenende der Kanadier, deshalb mussten wir auf einen einfachen Ausweichcamp.
Stadtbesichtigung der vom Tourismus lebenden Stadt.


Sonntag 03.08. - Ausflugsfahrt zum Malingi Lake, einem Bergsee mit Anfahrt entlang des Malingi Rivers. Besichtigung des Malingi Canyon, einem Karstdurchbruch, an dem der Malingi teilweise unsichtbar im Karst verläuft, um an anderer Stelle wieder in den reißenden Fluß zu münden.


Montag 04.08. - es geht auf dem Icefields Park Hwy zum Columbia Icefield. Auf  dem Weg immer am Grad der Berge entlang  wechseln sich Bergseen und Gletscher ab. Der Hwy wird als die schönste Straße der Rockies bezeichnet - nicht zu Unrecht!
Postkartenpanorama zu beiden Seiten. Camp am Icefieldcenter mit Blick auf den Athabastergletscher.
 

Dienstag, 05.08. - Wanderung zum Wildcox Pass.
Bis vor circa 75 Jahren bedeckte der Gletscher noch den gesamten heutigen Icefield Hwy..
In dieser Zeit wurde der Pass für die Verbindung Jasper-Banff benutzt. Die Länge des Trails beträgt 14 km auf einem Hochplateau.


Mittwoch 06.08.
Weiter geht es zum Lake Louise, einem bekannten Ausflugsziel der Kanadier und Amis.
Camp in der Stadt. Es gibt immer wieder Probleme mit Bären, deshalb die Sicherung des Camps mit Elektrozaun, aber kein Weidezaun wie bei uns, sondern ein gewaltiger Aufwand zum Schutz von Leben.
 

Donnerstag, 07.08. - Rundfahrt über den Trans-Canada Hwy zu den Takakkaw Falls, den höchsten Wasserfällen der Rockies, dann weiter zum Emerald Lake, einem idyllischen Bergsee, und zu guter Letzt zum  circa 15 km südlich von Lake Louise liegenden Moraine Lake im Valley of Ten Peaks - ein Bergsee, der sogar Titelseiten von Reiseführern ziehrt.

Freitag, 08.08. - ausgiebige Wanderung am Lake Louise, dem Königssee Kanadas - sogar ein Alphornbläser aus good old Bavaria ist vor Ort! Der Trail, der zuerst am See entlang führt, um dann um 52o Höhenmeter zum Plain of Six Glaciers abzusteigen, und der an-
schließend wieder  um 720 Höhenmeter zum Big Beehive anzusteigt - vorbei an kleinen Bergseen und Abstieg zum Lake.


Samstag, 09.08. - weiter geht es Richtung USA auf dem Bow Valley Parkway, der parallel zum Trans Canada Hwy entlang läuft. Der Hwy führt uns nach Banff, der Stadt, die nach dem gleichnamigen National Park benannt ist. Der Banff National Park ist der älteste und schönste Kanadas. Ich bin es müsig, die Schönheiten dieses Landes zu beschreiben, siehe Fotogalerie meiner Frau. In Banff Besichtigung des Fairmont Banff Springs Hotel, ein Schloßhotel, das nach Fertigstellung der Canadian Pacific Railway 1886 errichtet wurde.
Auf dem Hwy 93 über Radium Hot Springs nach Fort Steele, einer Museumsstadt am noch jungen Columbian River aus der Pionierzeit, geht es weiter nach Sparwood, unserem nächsten Camp.
 

Sonntag, 10.08. - mit gemischten Gefühlen zur Grenze Chief Montain im Watertoon Nationalpark. Gemischte Gefühle, weil wir eine - unserem Vorhaben entsprechende Aufenthaltsverlängerung benötigen. Ohne  Probleme, nach Darlegung unseres Reiseziels und einer geringen Gebühr von 6 Can. $ wurde uns eine Aufenhaltserlaubnis für 90 Tage ausgestellt. Camp am St Mary Lake.
 

Montag 11.08. - St. Mary, der Point (Zugang) zum Glacier Nationalpark, dem ersten Nationalpark der Erde, der länderübergreifend mit dem kanadischen Waterton gebildet wurde. 50 Meilen führt “The Going to the Sun Road” über den Logan Pass 2025 m hoch zum West Glacier quer durch den Nationalpark. Camp in Apgar Village.


Dienstag 12.08. - kurze Halbtagswanderung über den “Fish Creek” zum Rocky Point - circa 15 km.
 

Freitag 14.08. und Samstag 15.08.  - Missoula, Warten auf ein Ersatzteil fuer eine Africa Twin


Sonntag 17.08.08 - Weiterfahrt Richtung
Yellowstone Nationalpark auf dem Hwy 141 Zwischenstop in Helena, der Hauptstadt von Montana. Sonntäglicher Kirchgang mit anschließendem zweiten Frühstück im Pfarrgarten. Über den Lewis und Clark Hwy bis nach Livingston. Camp am Stadtrand, der Betreiber ein sehr sympathischer Dakarbesitzer. Er gab uns den Tipp für die schönste Hochstrasse von Montana nach Wyoming.


Montag, 18.08. - Fahrt in den Yellowstone Nationalpark, Camp am Indian Creek.
Der Yellowstone ist der älteste Nationalpark der Erde. Er wurde 1872 gegründet und liegt sehr hoch; 2000-3400 m. Ein geologisches Wunderland mit bunt verfärbten Schluchten,dampfenden Schwefelquellen und 200 Geysiren,


Dienstag, 19.08. - gleich dem Tipp des Campbesitzers John aus Livingston machten wir den Trip noch vor der Yellowstone-Besichtigung. Die Sorgen wegen meines Getriebes waren unbegründet. Michi, mein Hausmechaniker aus Süßkofen hat mir meine Bedenken genommen. Die Fahrt ging auf der “Beartooth All American Road” über den Beartoothpass auf 3649 m bis Rockvall, dann nach Cody, Wyoming und zurück über den Osteingang in den Yellowstone - ganze 580 km.


Mittwoch, 20.08. bis Samstag, 23.08. - Besichtigung des Yellowstone Nationalpark.
Den Park kann man durch einen 240 km langen Rundkurs befahren. Wir besichtigten Geysire und machen eine Wanderung im Grand Canyon in Yellowstone. Um die Fahrtstrecken zu minimieren, wechselten wir den Camp am Donnerstg. Zum Yellowstone Lake, einem see mit Sandstrand, so groß wie schätzungsweise der Chiemsee. Sehr schön gelegen auf 2350 m. Die Nächte bei Zwei Grad Minus, wie schon mal erwähnt, zahlen sich die guten Schlafsäcke aus. Auch der Yellowstone ist Bärengebiet - wie 90 % unserer bisherigen Route. Das bedeutet Essen wegsperren, bei Wanderungen Bärenglocke mitführen und so manch andere Vorsichtsmaßnahme. Bären gehen  den Menschen idR aus dem Weg, aber werden sie in ihrem  Territorium überrascht oder durch Essen angezogen, kann es durchaus zu Attacken kommen, welche gan unangenehm ausfallen können. Wir werden laufend mit Verhaltungsregeln aufgeklärt.


In Montana und Wyoming besteht keine Helmpflicht. Im Yellowstone NP bin ich wegen der Geschwindigkeitsregel auch mal ohne Helm gefahren -  ein herrliches Gfuehl,  wieder mal die "Haare" im Wind wehen zu lassen. Monika natürlich wegen ihrer “Frisur” mit Helm.

Seit de, Yellowstone NP sind wir alleinreisend. Trotz  eines guten persönlichen Verhältnisses konnten  wir uns über den weiteren Verlauf der Route leider nicht einigen.


Samstag, 23.8. - wir verlassen das Wunderland der Geysire und fahren durch das
idyllische Wapiti Valley zur Westernstadt Cody, der Stadt, die Buffalo Bill 1898 gegründet hat und die seinen Namen trägt. Camp Ponderosa in Cody.


Sonntag, 24.8. - nach Besuch des Buffalo Bill Historical Centers und einer Stadtrundfahrt Abendessen im orginal Speisesaal des Irma Hotels. Die Bar dieses Hauses bekam  Buffalo Bill von Queen Victoria 1902 als Geschenk. Sehr gutes Essen zu leicht überhöhten Preisen.


Montag, 25.8 - Besuch eines Rodeos. Ein handwerkliches Schauspiel, wie einige
Cowboys versuchen, sich möglichst lang im Sattel zu halten oder in möglichst kurzer Zeit ein Kalb zu fesseln. Bullriding kann da schon ganz schön gefährlich werden. Nachmittags noch ein kurzer Besuch der Old Town, die im Urzustand von 1890 noch erhalten ist.


Dienstag, 26.8 - Unsere nächste Anlaufstation  ist der legendäre Little Bighorn, der Ort, an dem die Sioux und Cheyennekrieger unter Sitting Bull ihren größten Sieg über die Weißen errangen. General Custers Grab ist an diesem Ort. Der Weg führt über die 3000 m Bighorn Mountains nach Sheridan, bei Randester in die Interstate 90 bis zum National Monument.
Es ist schon ein ergreifendes Gefühl, auf diesem historischem Boden zu stehen, der die Nachfahren dieses großen Siegers noch heute mit Stolz erfüllt. Nach dem Besuch des Custers Museums Weiterfahrt auf der 212 durch ein Indianerreservat(der Cheyenne) bis Brodarous. Camp am Stadtrand.

Mittwoch, 27.8. - durch den einsamen Westen Ostmontanas geht es wieder nach Wyoming. Kurz nach der Grenze der geheimnisvoll wirkende Vulkanstumpf des Devils Tower National Monument. Auf der I 90 fahren wir in den Black Hills in South Dakota. In Spearfish gehts auf die 385 bis Hill City. Ein sehr schöner Camp, den uns Denis ein netter Ami, den wir in Cody kennengelernt haben, empfohlen hat. Am Spätnachmittag Besuch des berühmten Mount Rushmore, Amerikas größtes Nationalheiligtum, die vier 20 Meter hohen Köpfe der Präsidenten Washington, Jefferson, Roosevelt und Lincoln in den Fels gehauen.

Donnerstag, 28.8. - frühmorgens, wegen des guten Lichts, Fahrt zum 30 km weiter westlich gelegenen Gegenstück des Mount Rushmore, das fast 200 m hohe Standbild des großen Indianerfuehrers Crazy Horse. Über Fort Larimie, einem Museumsdorf der Kavalleriezeit geht die Fahrt nach Cheyenne, der Hauptstadt Wyomings. Camp
wieder am Stadtrand.

Freitag, 29.8.- auf der I 87 Richtung Rocky Mountain National Park. Abzweigung Loveland bis Estes Park, dem Tor zum National Park. Auf der Trail Ridge Road (US 34)
führt der Weg in luftige Höhen bis 3700 m durch den am höchsten gelegenen National Park Amerikas. Eine herrliche Panoramastraße. Camp am Shadow Lake. Nachts -2 Grad. Camp auf circa 2700 m.

Samstag, 30.8. - Wanderung im National Park; Green Moutain Trail, circa 14 km lang.

Sonntag 31.8. - ab jetzt geht es westwärts auf der 34 weiter bis Georgetown, einer alten Goldgräberstadt. Besichtigung des alten viktorianischen Stadtkerns aus der Boomzeit ab 1860. Wenn ich die Zahl 1 8 6 0 schreibe, erinnert mich das wehmütig auch an eine Boomzeit zuhause. Weiter auf der 91 und 82 durch Skigbiete und durch menschenleere
Hochgebirge, über den 3687 m hohen Independence Pass, hinunter nach Aspen,
der ski area der Schönen und Reichen - nichts für uns. Schön genug wären
wir ja, aber nicht reich genug. Also Durchfahrt bis zum alten Kurort Glenwood
Springs. Der Ort war so überfüllt, dass wir ein Zimmer nehmen mussten (auch
nicht schlimm, denn es fing an zu regnen).

Das war schon der August - weiter gehts im September ...

 

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